18. Mai 2012
Die Sonne und das Licht, das sie spendet, sind unverzichtbar. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Dass zu viel Sonneneinstrahlung aber auch schädlich sein kann, dringt immer mehr in das Bewusstsein der Menschen. So sehr wir die Sonne brauchen, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden und sowohl unseren Kreislauf als auch unser Wohlbefinden zu aktivieren, so schädlich kann eine zu hohe Dosis der UV-Strahlung und der Ozonbelastung für unseren Körper sein. UV-Strahlen verursachen Hautkrebs und hohe Ozonwerte im Sommer schwächen unseren Kreislauf. Wie kann man sich also angemessen vor der Sonneneinstrahlung schützen, ohne sich vollkommen dem für uns wichtigen Licht der Sonne zu entziehen? (weiterlesen …)
9. Mai 2012
Ob Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Medizin, Industrie oder Messtechnik – aus keinem dieser Bereiche ist der Laser heutzutage mehr wegzudenken. Der kleinste ist dünner als ein menschliches Haar, und mit dem leistungsstärksten kann man ganze Hallen ausfüllen. Das Laserlicht ist besonders gebündeltes, monochromatisches Licht, mit dem man härteste Metalle schneiden, Fehlsichtigkeit korrigieren oder Daten übertragen kann. Bereits 1917 legte Albert Einstein mit seiner Forschung zur Bündelung und Vervielfältigung von Licht die Grundlagen für die Entdeckung des Lasers im Jahre 1960. 1964 wurden der Amerikaner Charles Townes und die beiden Russen Aleksandr Prochorow und Nikolaj Bassow dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Unbeachtet blieb zunächst der amerikanische Ingenieur Theodore Maiman, der seine Forschungsergebnisse zum Laserlicht in einem Artikel präsentierte, der am 6. August 1960 in der Fachzeitschrift „Nature“ erschien. Die eher kleine Notiz und Maimans Verdienst bei der Erfindung des Lasers wurden bei der Nobelpreis-Nominierung übersehen. Erst Jahre später erhielt er die verdiente Anerkennung und wurde mehrfach geehrt. (weiterlesen …)
4. Mai 2012
Malen ohne Stift und Papier, wie soll das gehen? Beim so genannten Lightpainting ist die Nacht die Leinwand und die Taschenlampe der Pinsel. Verewigt werden die Kunstwerke durch die fotografische Technik der Langzeitbelichtung. In der Nacht, in abgedunkelten Räumen, aber zuweilen auch am Tag, entstehen dabei grandiose Kunstlichtbilder.
Nächtliche Fotoshootings
Beim Lightpainting beziehungsweise Lightwriting kommt es sehr auf Präzision an. Diese ist wichtig, weil eventuelle Fehler später nicht mehr korrigiert werden können. Die entstandenen Werke sind keine Zufallsprodukte – auch wenn sie vielleicht diesen Anschein erwecken. Dank der digitalen Technik können die Vorgänge, falls etwas schief gegangen sein sollte, aber sofort noch einmal wiederholt werden. (weiterlesen …)
25. April 2012
Als der Siedlungsdezernent der Stadt Frankfurt, Ernst May, 1925 die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in die Metropole am Main berief und sie mit der Planung einer Küche, die auf kleinstem Raum untergebracht werden konnte und preiswert in Massenfertigung zu produzieren war, betraute, war dies die Geburtsstunde der sogenannten Frankfurter Küche, der Mutter aller Einbauküchen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Wohnraum knapp, und die in Frankfurt geplanten Wohnsiedlungen wurden für Familien der Arbeiter- und unteren Mittelschicht konzipiert. Für die Küchen dieser Wohnungen galten die Vorgaben: niedrige Kosten und größtmögliche Funktionalität auf kleinstem Raum. (weiterlesen …)
20. April 2012
Lebensmittel müssen, damit sie haltbar bleiben, sachgerecht transportiert und gelagert werden. Aber was heißt in diesem Fall sachgerecht? Und wie stark ist der Einfluss von Licht auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln?
Enzyme, Licht und Sauerstoff verändern Lebensmittel
Insbesondere für frische und leicht verderbliche Lebensmittel, wie z. B. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, gibt es strenge Vorschriften für Transport und Lagerung. Es gilt, diese Waren kühl, sauerstoff- und lichtundurchlässig zu lagern. Durch die Lagerung bei geringen Temperaturen lässt sich die stoffeigene Enzymaktivität beeinflussen und das Keimwachstum verlangsamen bzw. ab einer Temperatur von -10° C sogar ganz verhindern. Durch den Einfluss von Licht können sich Farbe und Geschmack sowie die Nährstoffzusammensetzung ändern. Aber nicht jedes Licht ist schädlich für Lebensmittel. Es kommt auf die Wellenlänge des Lichts an. (weiterlesen …)
12. April 2012
Ziel seiner Arbeiten war die Gleichberechtigung verschiedener Künste – kaum verwunderlich, denn László Moholy-Nagy (1895-1946) sah wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als großen Gewinn an und wollte Spezialistentum so gut es ging vermeiden. Daher kann man ihn auch als ersten Multimedia-Künstler bezeichnen. Er war in zahlreichen Disziplinen zu Hause: in Film, Industrie- und Grafikdesign genauso wie in der Malerei, der Fotografie oder Bildhauerei. Licht war für ihn dabei von besonderer Bedeutung. Denn Kunst erhielt für ihn nur dann einen Sinn, wenn sie Licht reflektiert. Bekannt ist bis heute vor allem sein „Licht-Raum-Modulator“, ein Meisterstück aus Farbe, Licht und Bewegung aus dem Jahr 1930. (weiterlesen …)
4. April 2012
Bewegungsmelder und Scanner-Kassen beim Einkauf, CD- und DVD-Player oder Digitalkameras haben alle eine Gemeinsamkeit: sie arbeiten, weil ein in sie integrierter Sensor Licht empfängt und in Strom umwandelt. Doch ohne Albert Einstein (1879-1955) und seine Erkenntnisse über den Laser gäbe es diese nützlichen Gegenstände des alltäglichen Lebens heute vermutlich nicht. (weiterlesen …)
30. März 2012
Ein größeres Bewusstsein für Umweltschutz, Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen schaffen, das will die Umweltschutzaktion „Earth Hour“ des WWF (World Wide Fund For Nature). Jedes Jahr am letzten Samstag im März gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus. 2010 hatten sich insgesamt 1,3 Milliarden Menschen in 120 Ländern und 4000 Städten an der Aktion beteiligt. Sowohl Privatpersonen als auch Institutionen, Firmen oder ganze Städte können sich an der „Stunde der Erde“ beteiligen und mit dem symbolischen Akt des Lichtausschalten zu mehr Umweltbewusstsein aufrufen. Am auffälligsten sind mit Sicherheit diejenigen Aktionen, bei denen die Beleuchtung großer Gebäude oder berühmter Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet wird, so z. B. an der Sydney Harbour Bridge, dem Brandenburger Tor oder auch die Leuchtreklame am Piccadilly Circus in London. (weiterlesen …)
21. März 2012
Einfarbig oder bunt erhellen sie die Nacht: Lichtsäulen. Ihr oftmals dynamischer Lichtstrahl reicht bis in den Himmel, weswegen sie auch Himmelsstrahler beziehungsweise Skybeamer genannt werden. Eingesetzt werden sie häufig zur Eventbeleuchtung, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Zum Erscheinungsbild von Diskotheken gehören die von unten nach oben strahlenden Lichtsäulen schon seit Längerem. Doch werden mittlerweile auch Stimmen laut, die der nächtlichen Beleuchtung – trotz ihrer unbestrittenen Attraktivität – nicht nur positive Seiten abgewinnen. (weiterlesen …)
16. März 2012
Das Bauhaus – die legendäre Design- und Kunsthochschule – hat zahlreiche kreative Talente gefördert und hervorgebracht. Zu den Studierenden zählte auch die Chemnitzerin Marianne Brandt (1893-1983). Marianne Brandts Entwürfe gaben wichtige Impulse für das Produktdesign des 20. Jahrhunderts und besitzen Gültigkeit bis in die Gegenwart. 1924 kam sie ans Bauhaus und war dort in der Metallwerkstatt tätig. (weiterlesen …)
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