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Leuchten-Blog - Ab in die Welt der Leuchten und allem, was leuchtet

Pflanzen brauchen Licht – auch im Regenwald

Wenn wir an den Regenwald denken, dann denken wir an eine Artenvielfalt an Pflanzen auf dichtestem Lebensraum. In der Tat wachsen auf einer Fläche von rund 1.000 m² manches Mal über 200 Baumarten. Zum Vergleich: ein genormtes Fußballfeld besitzt über das Siebenfache an Fläche! Über 200 Baumarten auf einem Siebtel eines Fußballfeldes? Oder überhaupt über 200 Bäume (!) auf einem Fußballfeld? Was man als „sehr dicht“ bezeichnen könnte, ist in der Tat so: Die Bäume sind nämlich so dicht beieinander, dass zwischen zweien davon kaum etwas hindurchdringt: Licht zum Beispiel. Die Baumkronen, die sich bis zu 60 Meter über dem Boden befinden, lassen kaum Licht durch, zumindest nicht bis zum Boden, den insgesamt nur 1 % des Tageslichtes erreicht. Pflanzen aber benötigen für die Fotosynthese Licht, weshalb sie sich einiger Tricks bedienen, die ihnen die Evolution mit auf den Weg gegeben hat.

Lianen & Co.: Kletterpflanzen des Regenwalds

Kletterpflanzen haben ihren Namen nicht von Ungefähr erhalten. Kletterpflanzen klettern – an Bäumen hinauf. Das nicht zum Vergnügen, sondern weil sie wissen, dass, je weiter sie nach oben gelangen, sie mehr Sonnenlicht abbekommen. Bekannte Vertreter der Kletterpflanzen sind die Lianen. Die erreichen mitunter Längen von 300 m, wachsen dabei in alle Richtungen, überkreuzen sich und durchziehen somit die Baumkronen auf der Suche nach den richtigen Plätzen am Licht. Eine witzige Anekdote von http://www.faszination-regenwald.de: Lianen sind verholzte (!) Kletterpflanzen und somit sehr starr. Dass man an ihnen entlangschwingen kann, wie Tarzan oder die deutsche Schauspielerin Marion Michael vormachen, ist daher eher unwahrscheinlich.

Orchideen & Co.: Aufsitzerpflanzen des Regenwalds

Aufsitzerpflanzen, lateinisch Epiphyten, haften sich dagegen an die obersten Regionen der Baumstämme und an die Äste der Bäume. Das Ziel von Orchideen und Ananasgewächsen ist dabei ebenfalls, zum Tageslicht zu gelangen. Dorthin natürlich gelangen sie nicht einfach so. Vielmehr werden deren Samen von Tieren wie der Hummel in die obersten Stockwerke gebracht. Durch ein Übermaß an Aufsitzerpflanzen allerdings können Äste sehr schwer werden und abbrechen. Schädlich ist das nicht, denn durch den Bruch fallen die nährstoffreicheren Äste auf den nährstoffärmeren Boden, wo somit neues Leben entstehen kann.

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Pflanzen brauchen Licht – auch im Regenwald ist Beitrag Nr. 1425
Author:
admin am 29. April 2014 um 07:55
Category:
Allgemein
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