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		<title>Sonnenlicht – Fluch und Segen</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 06:55:43 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Sonne und das Licht, das sie spendet, sind unverzichtbar. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Dass zu viel Sonneneinstrahlung aber auch schädlich sein kann, dringt immer mehr in das Bewusstsein der Menschen. So sehr wir die Sonne brauchen, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden und sowohl unseren Kreislauf als auch [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Die Sonne und das Licht, das sie spendet, sind unverzichtbar. Ohne sie wäre Leben auf der Erde nicht möglich. Dass zu viel Sonneneinstrahlung aber auch schädlich sein kann, dringt immer mehr in das Bewusstsein der Menschen. So sehr wir die Sonne brauchen, um das lebenswichtige Vitamin D zu bilden und sowohl unseren Kreislauf als auch unser Wohlbefinden zu aktivieren, so schädlich kann eine zu hohe Dosis der UV-Strahlung und der Ozonbelastung für unseren Körper sein. UV-Strahlen verursachen Hautkrebs und hohe Ozonwerte im Sommer schwächen unseren Kreislauf. Wie kann man sich also angemessen vor der Sonneneinstrahlung schützen, ohne sich vollkommen dem für uns wichtigen Licht der Sonne zu entziehen? <span id="more-916"></span></p>
<h3>Sonnenschutz: Schirm, Schatten und schützende Kleidung</h3>
<p>Kinder, insbesondere Kleinkinder, sollten den gefährlichen <a title="Sonnenstrahlung" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenstrahlung" target="_blank">Sonnenstrahlen</a> möglichst wenig ausgesetzt werden, da sie bis zum Alter von 14 Jahren über keine eigenen Reparaturmechanismen verfügen. Jedoch ist gerade für Kinder die Bildung von Vitamin D besonders wichtig. Deshalb gilt für sie, wie im Grunde auch für Erwachsene: Das richtige Maß im Umgang mit der Sonne finden und für angemessenen Schutz in den Sonnenstunden sorgen.</p>
<p>Dunkle, aus dicht gewebten Kunstfasern bestehende Kleidung schützt die Haut besser als weiße, grobmaschige Kleidungsstücke aus Baumwolle. Ein Sonnenhut bietet der empfindlichen Kopfhaut ausreichend Schutz und verhindert die lästigen Kopfschmerzen, die häufig mit zu viel Sonneneinstrahlung einhergehen. Auch an die Augen sollte man denken und eine Brille mit <a title="UV-Schutz" href="http://www.kindergesundheit-info.de/fuer-eltern/gesundheitsrisikenvb/uv-schutz/" target="_blank">UV-Schutz</a> verwenden. Die beste Methode, sich vor zu viel Sonne zu schützen ist jedoch: Schatten aufsuchen oder einen Sonnenschirm aufspannen. Aber Vorsicht: Selbst im Schatten sind noch 40 Prozent der UV-Strahlen vorhanden.</p>
<h3>Sonnencreme schützt vor Sonnenbrand, aber nicht vor Krebs</h3>
<p>Hautkrebserkrankungen nehmen in unseren Breiten jährlich um etwa sieben Prozent zu. Dabei handelt es sich zu einem Großteil nicht um den „schwarzen Hautkrebs“ (Melanombildung), sondern um den sogenannten „hellen Hautkrebs“, der durch die langwelligen UV-A-Strahlen entsteht, die zunächst keine Warnsignale wie Sonnenbrand verursachen. Das Verbrennen der Haut geht ausschließlich auf die kurzwelligen UV-B-Strahlen zurück, deren Schädigungen sich mithilfe von Sonnencreme und einem dem Hauttyp angepassten Lichtschutzfaktor mildern lassen. Richtig angewendet (ausreichend dick und wiederholt auftragen) verhindern Sonnenschutzmittel einen Sonnenbrand, können aber nicht grundsätzlich vor Hautkrebs schützen. Dies kann nur ein verantwortungsvoller Umgang mit dem Sonnenlicht, sowohl dem natürlichen als auch dem künstlichen in Form von Solarien.</p>
<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>
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		<title>Einsteins Vermächtnis</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 06:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ob Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Medizin, Industrie oder Messtechnik – aus keinem dieser Bereiche ist der Laser heutzutage mehr wegzudenken. Der kleinste ist dünner als ein menschliches Haar, und mit dem leistungsstärksten kann man ganze Hallen ausfüllen. Das Laserlicht ist besonders gebündeltes, monochromatisches Licht, mit dem man härteste Metalle schneiden, Fehlsichtigkeit korrigieren oder Daten übertragen kann. Bereits [...]
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<p>Ob Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Medizin, Industrie oder Messtechnik – aus keinem dieser Bereiche ist der <a title="Laser" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Laser" target="_blank">Laser</a> heutzutage mehr wegzudenken. Der kleinste ist dünner als ein menschliches Haar, und mit dem leistungsstärksten kann man ganze Hallen ausfüllen. Das Laserlicht ist besonders gebündeltes, monochromatisches Licht, mit dem man härteste Metalle schneiden, Fehlsichtigkeit korrigieren oder Daten übertragen kann. Bereits 1917 legte Albert Einstein mit seiner Forschung zur Bündelung und Vervielfältigung von Licht die Grundlagen für die Entdeckung des Lasers im Jahre 1960. 1964 wurden der Amerikaner Charles Townes und die beiden Russen Aleksandr Prochorow und Nikolaj Bassow dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Unbeachtet blieb zunächst der amerikanische Ingenieur Theodore Maiman, der seine Forschungsergebnisse zum Laserlicht in einem Artikel präsentierte, der am 6. August 1960 in der Fachzeitschrift „Nature“ erschien. Die eher kleine Notiz und Maimans Verdienst bei der Erfindung des Lasers wurden bei der Nobelpreis-Nominierung übersehen. Erst Jahre später erhielt er die verdiente Anerkennung und wurde mehrfach geehrt. <span id="more-912"></span></p>
<h3>Funktionsweise eines Lasers</h3>
<p>Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation – aus den Anfangsbuchstaben dieser Bezeichnung ist das Kunstwort Laser zusammengesetzt, das auf Deutsch so viel wie „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“ bedeutet. Die stimulierte Emission von Licht ist es auch, die den Laser von anderen, insbesondere natürlichen Lichtquellen unterscheidet. Vereinfacht gesagt, wird in einem Laser Licht zwischen zwei Spiegeln so lange reflektiert, bis es stark gebündelt in eine Richtung verläuft. Austreten kann der Laserstrahl durch einen der beiden Spiegel, der lichtdurchlässig ist.</p>
<h3>Faszination Werkzeug Licht</h3>
<p>Laserlicht streut selbst über große Distanzen kaum, ist viel „geordneter“ als „normales“ Licht und lässt sich deshalb sehr genau steuern und kontrollieren. Dies macht den Laser zu einem vielseitigen und unersetzlichen Werkzeug in Industrie und Medizin. So praktisch Laser sind, so gefährlich sind sie auch, denn falsche oder unvorsichtige Anwendung kann irreparable körperliche Schäden hinterlassen. So sollte z. B. auch der Redner, der bei seiner Präsentation an der Leinwand etwas mit seinem <a title="Laserpointer" href="http://www.laserpointerkaufen.de/" target="_blank">Laserpointer</a>, einem relativ kleinen Laser, hervorheben möchte, achtsam umgehen. Gelangt das Laserlicht direkt ins Auge, kann es schwerwiegende Verletzungen im Auge hervorrufen.</p>
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</ol></p>
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		<title>Grandiose Kunstlichtbilder</title>
		<link>http://www.leuchten-blog.net/grandiose-kunstlichtbilder-905/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 May 2012 07:18:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Malen ohne Stift und Papier, wie soll das gehen? Beim so genannten Lightpainting ist die Nacht die Leinwand und die Taschenlampe der Pinsel. Verewigt werden die Kunstwerke durch die fotografische Technik der Langzeitbelichtung. In der Nacht, in abgedunkelten Räumen, aber zuweilen auch am Tag, entstehen dabei grandiose Kunstlichtbilder. Nächtliche Fotoshootings Beim Lightpainting beziehungsweise Lightwriting kommt [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Malen ohne Stift und Papier, wie soll das gehen? Beim so genannten Lightpainting ist die Nacht die Leinwand und die <a title="Taschenlampe" href="http://www.lampenwelt.de/Taschenlampen" target="_blank">Taschenlampe</a> der Pinsel. Verewigt werden die Kunstwerke durch die fotografische Technik der Langzeitbelichtung. In der Nacht, in abgedunkelten Räumen, aber zuweilen auch am Tag, entstehen dabei grandiose Kunstlichtbilder.</p>
<h3>Nächtliche Fotoshootings</h3>
<p>Beim Lightpainting beziehungsweise Lightwriting kommt es sehr auf Präzision an. Diese ist wichtig, weil eventuelle Fehler später nicht mehr korrigiert werden können. Die entstandenen Werke sind keine Zufallsprodukte – auch wenn sie vielleicht diesen Anschein erwecken. Dank der digitalen Technik können die Vorgänge, falls etwas schief gegangen sein sollte, aber sofort noch einmal wiederholt werden.<span id="more-905"></span> Die <a title="Leinwand" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Leinwand" target="_blank">Leinwand</a> der Lightwriter ist der öffentliche Raum. Doch anders als bei anderen künstlerischen Ausdrucksformen, wie zum Beispiel Graffiti, kommt es dabei zu keinerlei Sachbeschädigung. Die nächtlichen Lichtkunstwerke verschwinden genauso schnell, wie sie entstanden sind. Übrig bleiben grandiose Kunstlichtbilder.</p>
<h3>Die Anfänge des Lightwritings</h3>
<p>Heute wird zur Verbreitung und zum Austausch von Fotos der leuchtenden Figuren oder funkelnden Silhouetten, Muster und Schriften auch gerne das Internet eingesetzt. Die Ursprünge des Lightwritings liegen weit weniger lange zurück als man im Allgemeinen glaubt. Die ersten Luminografien, wie die Lichtbilder auch genannt werden, stammen aus der Fotoserie „Space Writing“ des Amerikaners Man Ray aus der Mitte der 1930er Jahre. Selbst Pablo Picasso entdeckte die Lichtmalerei für sich – wenn auch nur durch einen Zufall. Ende der 1940er Jahre sah er Fotoaufnahmen von Eiskunstläuferinnen, an deren Schlittschuhen sich kleine Lichter befanden. In diesem Moment nahm Picasso zum ersten Mal das Phänomen des Lightpaintings wahr und begann selbst mit einer kleinen Taschenlampe zu experimentieren. Im Zuge dessen kam es zu den berühmten Fotoaufnahmen, auf denen Picasso einen Zentaur, ein Wesen der griechischen Sage mit menschlichem Oberkörper und Pferdleib, in die Luft malt.</p>
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		<title>Prototyp der modernen Einbauküche</title>
		<link>http://www.leuchten-blog.net/prototyp-der-modernen-einbaukuche-896/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Apr 2012 07:22:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als der Siedlungsdezernent der Stadt Frankfurt, Ernst May, 1925 die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in die Metropole am Main berief und sie mit der Planung einer Küche, die auf kleinstem Raum untergebracht werden konnte und preiswert in Massenfertigung zu produzieren war, betraute, war dies die Geburtsstunde der sogenannten Frankfurter Küche, der Mutter aller Einbauküchen. Nach [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Als der Siedlungsdezernent der Stadt Frankfurt, Ernst May, 1925 die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky in die Metropole am Main berief und sie mit der Planung einer Küche, die auf kleinstem Raum untergebracht werden konnte und preiswert in Massenfertigung zu produzieren war, betraute, war dies die Geburtsstunde der sogenannten Frankfurter Küche, der Mutter aller Einbauküchen. Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges war Wohnraum knapp, und die in Frankfurt geplanten Wohnsiedlungen wurden für Familien der Arbeiter- und unteren Mittelschicht konzipiert. Für die Küchen dieser Wohnungen galten die Vorgaben: niedrige Kosten und größtmögliche Funktionalität auf kleinstem Raum. <span id="more-896"></span></p>
<h3>Wohnung für die berufstätige Frau</h3>
<p>Das von <a title="Schütte-Lihotzky" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Margarete_Sch%C3%BCtte-Lihotzky" target="_blank">Schütte-Lihotzky</a> und May verwirklichte Projekt des sozialen Wohnungsbaus in Frankfurt war auch unter dem Namen „Wohnung für die berufstätige Frau“ bekannt, da in den 1920er Jahren die Anzahl der berufstätigen Frauen ständig anstieg und die Arbeitsabläufe in der Küche rationalisiert werden mussten, damit Beruf und Familie für Frauen vereinbar waren. Die Wiener Architektin Margarete Schütte-Lihotzky, die sozial sehr engagiert war und als erste Frau in Österreich ein Architekturstudium abgeschlossen hatte, war wie geschaffen für diese Aufgabe. Mit einem Einheitsmaß von 1,90 mal 3,40 Metern, den platzsparenden Einbauschränken, der ergonomischen Arbeitsfläche und dem hochklappbaren Bügelbrett garantiert die Frankfurter Küche kurze Wege und damit minimalen Zeitaufwand. In der Zeit zwischen 1926 und 1932 wurden etwa 10.000 bis 15.000 dieser kompakten Küchen in die Häuser des Frankfurter Wohnungsbauprogramms eingebaut.</p>
<h3>Praktischer Arbeitsraum</h3>
<p>Die Bedeutung der <a title="Küchen" href="http://www.innova-kuechen.de/" target="_blank">Küche</a> und ihre Funktion haben sich innerhalb des letzten Jahrhunderts mehrmals gewandelt. Vor der Erfindung der Einbauküche war die Küche Zentrum des Hauses und somit gleichzeitig Wohn- und auch Arbeitsraum. Man kam in dem häufig einzigen geheizten Raum des Hauses zum Kochen, Essen und Arbeiten zusammen. Mit der Verwirklichung der nur 6,5 Quadratmeter großen Einbauküche entfiel die Mischnutzung von Küche und Wohnzimmer. Kochen und Essen wurden nicht länger als Gemeinschaftserlebnis in der Familie, sondern als pure Notwendigkeit gesehen. Ganz anders die Situation heute: Die Küche ist wieder das Herz des Hauses, man kocht gemeinsam, verzehrt die zubereiteten Speisen und plaudert die ein oder andere Stunde gemütlich bei Kaffee oder Tee. Aufgrund dieser Bedeutungsverschiebung spielt auch das gesamte Ambiente in der Küche wieder eine größere Rolle. Die perfekte Küchenbeleuchtung muss sowohl ausreichend Licht auf den Arbeitsflächen als auch gemütliches Licht für das gesellige Miteinander bereitstellen.</p>
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		<title>Licht und Lebensmittel</title>
		<link>http://www.leuchten-blog.net/licht-und-lebensmittel-891/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Apr 2012 06:57:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Einfluss von Licht]]></category>
		<category><![CDATA[Haltbarkeit]]></category>
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		<description><![CDATA[Lebensmittel müssen, damit sie haltbar bleiben, sachgerecht transportiert und gelagert werden. Aber was heißt in diesem Fall sachgerecht? Und wie stark ist der Einfluss von Licht auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln? Enzyme, Licht und Sauerstoff verändern Lebensmittel Insbesondere für frische und leicht verderbliche Lebensmittel, wie z. B. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, gibt es [...]
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<p>Lebensmittel müssen, damit sie haltbar bleiben, sachgerecht transportiert und gelagert werden. Aber was heißt in diesem Fall sachgerecht? Und wie stark ist der Einfluss von Licht auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln?</p>
<h3>Enzyme, Licht und Sauerstoff verändern Lebensmittel</h3>
<p>Insbesondere für frische und leicht verderbliche Lebensmittel, wie z. B. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, gibt es strenge Vorschriften für Transport und Lagerung. Es gilt, diese Waren kühl, sauerstoff- und lichtundurchlässig zu lagern. Durch die Lagerung bei geringen Temperaturen lässt sich die stoffeigene Enzymaktivität beeinflussen und das Keimwachstum verlangsamen bzw. ab einer Temperatur von -10° C sogar ganz verhindern. Durch den Einfluss von Licht können sich Farbe und Geschmack sowie die Nährstoffzusammensetzung ändern. Aber nicht jedes Licht ist schädlich für Lebensmittel. Es kommt auf die Wellenlänge des Lichts an. <span id="more-891"></span>So verlangsamt sichtbares Licht im blauen <a title="Lichtspektrum" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtspektrum" target="_blank">Spektrum</a> das Wachstum von Schimmelpilzen. Bei der Lebensmittel-Bestrahlung mit Licht im Bereich einer Wellenlänge von 450 Nanometern konnten 80 Prozent der Pilzsporen zerstört werden. Gelbes und grünes Licht dagegen waren dem Sporenwachstum eher förderlich. Aber auch blaues Licht ist nicht immer die Lösung, denn z. B. Getreideschimmelpilze lassen sich in ihrem Wachstum durch dieses Licht nicht hindern.</p>
<h3>Perfekt ausgeleuchtete Ware verkauft sich besser</h3>
<p>Jeder Supermarkt möchte seine Waren schnell und vor allem zahlreich verkaufen. Das klappt natürlich nur, wenn Obst, Gemüse usw. optimal präsentiert werden, also sozusagen im besten Licht erscheinen. Äpfel und Orangen sehen z. B. unter dem Einfluss von rotem oder orangefarbenem Licht besonders schön aus. Weißes Licht lässt grüne Gemüse und Salate besonders knackig erscheinen. Backwaren kommen am besten unter warmem, goldgelbem Licht zur Geltung. Auch Fleisch und Wurst müssen optimal ausgeleuchtet sein, denn hier ist es besonders wichtig, dass die Frische der Ware betont wird. Für die Ausleuchtung der Fleischtheke empfiehlt sich Licht in speziellen Rottönen, die die Ware besonders frisch und lecker aussehen lässt, denn nur dann wird der Kunde auch zugreifen.</p>
<p>Man muss jedoch beachten: Die Farbe, die die Vorzüge des einen Lebensmittels betont, lässt evtl. das andere Lebensmittel alt aussehen. Ein ausgeklügeltes Lichtkonzept, das alle Bereiche des Supermarktes einbindet, wird jeder Ware gerecht.</p>
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		<title>Multi-(mediales) Talent</title>
		<link>http://www.leuchten-blog.net/multi-mediales-talent-883/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 09:03:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Es war einmal ...]]></category>
		<category><![CDATA[Bauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[László Moholy-Nagy]]></category>

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		<description><![CDATA[Ziel seiner Arbeiten war die Gleichberechtigung verschiedener Künste – kaum verwunderlich, denn László Moholy-Nagy (1895-1946) sah wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als großen Gewinn an und wollte Spezialistentum so gut es ging vermeiden. Daher kann man ihn auch als ersten Multimedia-Künstler bezeichnen. Er war in zahlreichen Disziplinen zu Hause: in Film, Industrie- und Grafikdesign genauso wie [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Ziel seiner Arbeiten war die Gleichberechtigung verschiedener Künste – kaum verwunderlich, denn László Moholy-Nagy (1895-1946) sah wissenschaftlichen und technischen Fortschritt als großen Gewinn an und wollte Spezialistentum so gut es ging vermeiden. Daher kann man ihn auch als ersten Multimedia-Künstler bezeichnen. Er war in zahlreichen Disziplinen zu Hause: in Film, Industrie- und Grafikdesign genauso wie in der Malerei, der Fotografie oder Bildhauerei. Licht war für ihn dabei von besonderer Bedeutung. Denn Kunst erhielt für ihn nur dann einen Sinn, wenn sie Licht reflektiert. Bekannt ist bis heute vor allem sein „<a title="Licht-Raum-Modulator" href="http://www.art-magazin.de/architektur/2556/deutscher_werkbund_berlin" target="_blank">Licht-Raum-Modulator</a>“, ein Meisterstück aus Farbe, Licht und Bewegung aus dem Jahr 1930. <span id="more-883"></span></p>
<h3>Herkunft und Ausbildung</h3>
<p>László Moholy-Nagy wurde 1895 im südungarischen Bácsborsód geboren. Von 1913 bis 1918 absolvierte er ein Jurastudium und beschäftigte sich anschließend intensiv mit der Malerei. 1919 ging er nach Wien, im Jahr darauf zog es ihn nach Berlin. In den 1920er Jahren war Berlin das kulturelle und wirtschaftliche Zentrum Europas. Die ideale Wirkungsstätte für Moholy-Nagy. 1922 lernte er den Gründer und Direktor des Bauhauses Walter Gropius kennen. Ein Jahr später wurde Moholy-Nagy Formmeister der Metallwerkstatt der berühmten Designschule in Weimar. 1928 verließ er die Institution, die inzwischen nach Dessau umgezogen war und arbeitete bis zu seiner durch die Nationalsozialisten erzwungene Auswanderung im Jahr 1933 als freiberuflicher Künstler in Berlin. Seine Emigration führte Moholy-Nagy von Amsterdam über London nach Chicago. Dort gründete er das „<a title="New Bauhaus" href="http://www.bauhaus.de/bauhaus1919/nachfolge1919.html" target="_blank">New Bauhaus</a>“ und die „Chicago Design School“. Die Pädagogik, das Unterrichten war für Moholy-Nagy stets ein wichtiger Bestandteil seiner Kunst.</p>
<h3>Unglaubliche Schaffenskraft und Ideenreichtum</h3>
<p>Aus László Moholy-Nagys Laufbahn gingen zahlreiche Kunstwerke hervor, darunter Skulpturen, Zeichnungen, <a title="Fotogramme" href="http://www.unterricht.kunstbrowser.de/technischemittel/03c1989921116b350/fotogramme/index.html" target="_blank">Fotogramme</a>, Filme, Fotografien, Poster, Postkarten und Gemälde. Diese entstanden teilweise auf recht ungewöhnliche Weise – wie zum Beispiel seine „Telefonbilder“. Die Anleitung gab er per Telefon an technische Mitarbeiter weiter, die das jeweilige Werk dann anschließend exakt nach seinen Angaben anfertigten. Moholy-Nagy gilt außerdem als Erfinder der Kunst des Malens mit Licht, der kameralosen Fotografie. Licht wird dabei als eigentliches Gestaltungsmittel eingesetzt. Durch die direkte Belichtung eines lichtempfindlichen Materials wie z. B. Fotopapier entstehen Fotogramme für die – im Unterschied zur Fotografie – keine Fotokamera zum Einsatz kommt.</p>
<p>László Moholy-Nagy wurde nur 51 Jahre alt. Er starb im Exil in den USA 1946 an Leukämie.</p>
<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>
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		<item>
		<title>Gebündeltes Licht: Laser</title>
		<link>http://www.leuchten-blog.net/gebundeltes-licht-laser-878/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 07:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Mehr Licht geht nicht]]></category>
		<category><![CDATA[Einstein]]></category>
		<category><![CDATA[Erfindung]]></category>
		<category><![CDATA[Laser]]></category>

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		<description><![CDATA[Bewegungsmelder und Scanner-Kassen beim Einkauf, CD- und DVD-Player oder Digitalkameras haben alle eine Gemeinsamkeit: sie arbeiten, weil ein in sie integrierter Sensor Licht empfängt und in Strom umwandelt. Doch ohne Albert Einstein (1879-1955) und seine Erkenntnisse über den Laser gäbe es diese nützlichen Gegenstände des alltäglichen Lebens heute vermutlich nicht. 1917 fand Einstein heraus, dass [...]
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</ol>]]></description>
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<p>Bewegungsmelder und Scanner-Kassen beim Einkauf, CD- und DVD-Player oder Digitalkameras haben alle eine Gemeinsamkeit: sie arbeiten, weil ein in sie integrierter Sensor Licht empfängt und in Strom umwandelt. Doch ohne <a title="Albert Einstein" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein" target="_blank">Albert Einstein</a> (1879-1955) und seine Erkenntnisse über den Laser gäbe es diese nützlichen Gegenstände des alltäglichen Lebens heute vermutlich nicht. <span id="more-878"></span></p>
<p>1917 fand Einstein heraus, dass Lichtquanten Atome anregen, die wiederum andere Lichtquanten anregen. Dies ergibt eine Intensivierung des Lichts und ist nichts anderes als die Funktionsweise des Lasers. Für seine Entdeckung des lichtelektrischen bzw. fotoelektrischen Effekts bekam Einstein 1921 den Physik-Nobelpreis. Die Geburtsstunde des Lasers schlug jedoch erst 1960. In jenem Jahr entwickelte der amerikanische Forscher Theodor Harold Maiman den ersten Laser und veröffentlichte seine Ergebnisse zum Laserlicht in der naturwissenschaftlichen Fachzeitschrift „Nature“. Seine bahnbrechenden Leistungen um die Entwicklung des Lasers wurden erst relativ spät mit mehrfachen Auszeichnungen anerkannt. Andere kamen früher zu Ehren: die russischen Physiker Aleksandr Prochorow und Nikolaj Bassow sowie der Amerikaner Charles Townes erhielten für ihre Verdienste um die Entdeckung des Lasers 1964 den Nobelpreis für Physik.</p>
<h3>Der Siegeszug des Lasers</h3>
<p>Das Kunstwort „Laser“ (Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation) bedeutet auf Deutsch die „Lichtverstärkung durch stimulierte Emission von Strahlung“. In einem Laser wird das Licht so lange reflektiert, bis es stark gebündelt in eine Richtung gelenkt wird. Die Bereiche, in denen Laser heute Verwendung finden, sind sehr vielfältig: etwa in der Lehre in Form eines Laser-Pointers, also eines Hightech-Zeigestocks, bei Fotokopierern oder in der Medizin. Bei Operationen kommt es dank des Lasers immer häufiger zu minimal-invasiven Eingriffen, zu kleinsten Schnitten im Inneren des Körpers. Diese so genannten Schlüssellochoperationen bieten den Vorteil, dass sie eine schnellere Wundheilung ermöglichen. Auch für Wundnähte werden heute statt einer Verknotung immer öfter auch Laser eingesetzt. Mit Hilfe eines Nähinstruments mit integriertem Laser kann die Dauer von Operationen verkürzt und ebenfalls die Genesung des Patienten beschleunigt werden.</p>
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<li><a href='http://www.leuchten-blog.net/einsteins-vermachtnis-912/' rel='bookmark' title='Einsteins Vermächtnis'>Einsteins Vermächtnis</a></li>
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		<title>„Earth Hour“ – Licht aus für eine bessere Umwelt</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Mar 2012 14:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spar dir die Energie]]></category>
		<category><![CDATA[Earth Hour]]></category>
		<category><![CDATA[Energie sparen]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein größeres Bewusstsein für Umweltschutz, Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen schaffen, das will die Umweltschutzaktion „Earth Hour“ des WWF (World Wide Fund For Nature). Jedes Jahr am letzten Samstag im März gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus. 2010 hatten sich insgesamt 1,3 Milliarden Menschen in 120 Ländern und 4000 Städten an der [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Ein größeres Bewusstsein für Umweltschutz, Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen schaffen, das will die Umweltschutzaktion „Earth Hour“ des WWF (World Wide Fund For Nature). Jedes Jahr am letzten Samstag im März gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus. 2010 hatten sich insgesamt 1,3 Milliarden Menschen in 120 Ländern und 4000 Städten an der Aktion beteiligt. Sowohl Privatpersonen als auch Institutionen, Firmen oder ganze Städte können sich an der „Stunde der Erde“ beteiligen und mit dem symbolischen Akt des Lichtausschalten zu mehr Umweltbewusstsein aufrufen. Am auffälligsten sind mit Sicherheit diejenigen Aktionen, bei denen die Beleuchtung großer Gebäude oder berühmter Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet wird, so z. B. an der Sydney Harbour Bridge, dem Brandenburger Tor oder auch die Leuchtreklame am Piccadilly Circus in London. <span id="more-871"></span></p>
<h3>Kritik an der Aktion</h3>
<p>Kritiker der „<a title="Earth Hour" href="http://www.earthhour.org/" target="_blank">Earth Hour</a>“ monieren den ausschließlich symbolischen Wert der Umweltaktion, die keinen bedeutenden Einfluss auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes habe. Unter dem Motto „Licht an – aber richtig!“ haben taz, attac, NABU und andere Organisationen eine Gegenaktion gestartet, die für den Einsatz energiesparender Leuchtmittel wirbt. Untersuchungen ergaben nämlich, dass zwar 343 Tonnen CO2 eingespart werden, wenn 50 Prozent der deutschen Haushalte für fünf Minuten das Licht ausmachen, insgesamt aber 2,5 Millionen Tonnen des schädlichen Treibhausgases eingespart werden könnten, wenn 50 Prozent der deutschen Haushalte Energiesparlampen statt Glühbirnen benutzen würden.</p>
<h3>„60+ Go Beyond The Hour“: Ökostrom als Alternative</h3>
<p>In diesem Jahr, fünf Jahre nach der ersten „Earth Hour“, wurde die Aktion um ein weiteres Anliegen erweitert: Unter dem Motto „60+ Go Beyond The Hour“ wurde dazu aufgerufen, sich auch über die 60 Minuten hinaus Gedanken zu machen, wie man aktiv zum Klimaschutz beitragen kann, z. B. indem man auf Ökostrom umsteigt oder beim Kauf von Elektrogeräten und Leuchtmitteln darauf achtet, dass sie zur Energieeffizienzklasse A bis A++ gehören.</p>
<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>
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		<title>Eyecatcher der Nacht: Lichtsäulen</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 14:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Licht an]]></category>
		<category><![CDATA[Himmelsstrahler]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtdom]]></category>
		<category><![CDATA[Lichtsäule]]></category>
		<category><![CDATA[Skybeamer]]></category>

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		<description><![CDATA[Einfarbig oder bunt erhellen sie die Nacht: Lichtsäulen. Ihr oftmals dynamischer Lichtstrahl reicht bis in den Himmel, weswegen sie auch Himmelsstrahler beziehungsweise Skybeamer genannt werden. Eingesetzt werden sie häufig zur Eventbeleuchtung, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Zum Erscheinungsbild von Diskotheken gehören die von unten nach oben strahlenden Lichtsäulen schon seit Längerem. Doch werden mittlerweile [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Einfarbig oder bunt erhellen sie die Nacht: Lichtsäulen. Ihr oftmals dynamischer Lichtstrahl reicht bis in den Himmel, weswegen sie auch Himmelsstrahler beziehungsweise Skybeamer genannt werden. Eingesetzt werden sie häufig zur Eventbeleuchtung, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Zum Erscheinungsbild von Diskotheken gehören die von unten nach oben strahlenden Lichtsäulen schon seit Längerem. Doch werden mittlerweile auch Stimmen laut, die der nächtlichen Beleuchtung – trotz ihrer unbestrittenen Attraktivität – nicht nur positive Seiten abgewinnen. <span id="more-866"></span></p>
<h3>Bewusster Umgang mit dem nächtlichen Einsatz von Licht</h3>
<p>Die künstliche Beleuchtung hat das Leben der Menschen bereichert und enorme Vorteile mit sich gebracht. Zur Energieeinsparung und Senkung des CO2-Ausstoßes sollte man allerdings einen bewussten Umgang mit Kunstlicht pflegen – gerade im Außenbereich. Untersuchungen zeigen, dass die verstärkte nächtliche Beleuchtung von Bürogebäuden, Einkaufszentren oder Gewerbegebieten negative Auswirkungen auf Tiere und Menschen haben können: der menschliche Biorhythmus wird gestört, Zugvögel verlieren durch den zu hellen Nachthimmel die Orientierung. Lichtverschmutzung durch übermäßige beziehungsweise zwecklose Beleuchtung sollte demnach vermieden werden.</p>
<h3>Lichtdom aus Lichtsäulen</h3>
<p>Lichtsäulen sind kein ganz neues Phänomen. Bereits in den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurden sie auf Versammlungen der NSDAP als massenwirksames Propagandamittel eingesetzt. Die Rede ist vom so genannten „Lichtdom“, einer Schöpfung von NS-Architekt Albert Speer. Ein solcher „Lichtdom“ setzte sich aus mehreren Lichtsäulen zusammen. Bedenkt man, dass eine einzige Lichtsäule noch aus einer Entfernung von bis zu 30 Kilometern gesehen werden kann, so muss ein „Lichtdom“ ein gigantisches Ausmaß angenommen haben. Doch „Lichtdome“ gibt es nicht nur im Außenbereich. In der Innenarchitektur bezeichnet der Begriff „<a title="Lichtdom" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtdom" target="_blank">Lichtdom</a>“ eine Wölbung beziehungsweise kuppelartige Vertiefung in der Decke des Raumes. Eine in dieser Wölbung angebrachte Deckenleuchte sorgt für indirekte Beleuchtung.</p>
<p>Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.</p>
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		<title>Die Bauhäuslerin Marianne Brandt</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 15:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Es war einmal ...]]></category>
		<category><![CDATA[Bauhaus]]></category>
		<category><![CDATA[Leuchten]]></category>
		<category><![CDATA[Marianne Brandt]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Bauhaus – die legendäre Design- und Kunsthochschule – hat zahlreiche kreative Talente gefördert und hervorgebracht. Zu den Studierenden zählte auch die Chemnitzerin Marianne Brandt (1893-1983). Marianne Brandts Entwürfe gaben wichtige Impulse für das Produktdesign des 20. Jahrhunderts und besitzen Gültigkeit bis in die Gegenwart. 1924 kam sie ans Bauhaus und war dort in der [...]
Es wurden keine ähnlichen Beiträge gefunden.]]></description>
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<p>Das Bauhaus – die legendäre Design- und Kunsthochschule – hat zahlreiche kreative Talente gefördert und hervorgebracht. Zu den Studierenden zählte auch die Chemnitzerin Marianne Brandt (1893-1983). Marianne Brandts Entwürfe gaben wichtige Impulse für das Produktdesign des 20. Jahrhunderts und besitzen Gültigkeit bis in die Gegenwart. 1924 kam sie ans Bauhaus und war dort in der Metallwerkstatt tätig. <span id="more-856"></span></p>
<h3>Neue Maßstäbe für das Metalldesign der klassischen Moderne</h3>
<p>Gleich gegen Ende ihres ersten Studienjahres entstand ein Produkt, das ihren Mut aufzeigt, in der Gestaltung alltäglicher Gegenstände neue Wege zu gehen: das Tee-Extraktkännchen. Auffällige Merkmale der Teekanne sind ihr kreuzförmiger Standfuß, ihr kreisförmiger Deckel und ihr halbkreisförmiger Holz-Griff. Die Kanne vereint somit unterschiedliche Formen und Materialien (verschiedenartige Metalle, Holz) zu einem harmonischen Ganzen. Damit entsprach sie genau dem Bauhaus-Gestaltungsprinzip, wonach zur Serienproduktion geeignete „Standardtypen“ entwickelt werden sollten – gebrauchsfähig aber auch kommerziell erfolgreich. Wie viele andere Kreationen von Marianne Brandt wird die Kanne als Replikat heute wieder hergestellt.</p>
<h3>Meilensteine der Designgeschichte: Marianne Brandts Kandem-Leuchten</h3>
<p>Neben Kaffee- und Teeservices oder Aschenbechern entwarf Marianne Brandt vorrangig Leuchten. 1928, noch während ihrer Studienzeit, übernahm sie die Leitungsposition als stellvertretende Meisterin der Metallwerkstatt des Bauhauses, das inzwischen von Weimar nach Dessau umgezogen war. Aus diesem Zeitraum stammen ihre <a title="Marianne Brandt Kandem-Leuchten" href="http://www.kettererkunst.de/lexikon/kandem.shtml" target="_blank">Kandem-Leuchten</a>. Die Zusammenarbeit zwischen dem Leipziger Unternehmen Kandem (Körting &amp; Mathiesen) und dem Bauhaus war äußerst fruchtbar. Die von Marianne Brandt mitgestaltete Schreibtischleuchte Nr. 679 und die Nachttischleuchte Nr. 680 gingen als große Erfolge in die Designgeschichte ein und sind bis heute stilprägend. Insgesamt hat sie mehr als einhundert Leuchten kreiert. Ihre Arbeiten waren und sind Teil zahlreicher internationaler Ausstellungen und Design-Bücher. Dennoch ist der Name Marianne Brandt leider oftmals nur Kennerkreisen ein Begriff.</p>
<p>Weitere Informationen zum Leben und Werk von Marianne Brandt sind unter <a title="Marianne-Brandt-Gesellschaft" href="http://www.mariannebrandt-gesellschaft.de" target="_blank">www.mariannebrandt-gesellschaft.de</a> zu finden.</p>
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