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Leuchten-Blog - Ab in die Welt der Leuchten und allem, was leuchtet

Der langsame Abschied von der Glühlampe

Die 1879 von Thomas Alva Edison entwickelte Glühlampe ist eine revolutionäre Erfindung, die der breiten Masse nach und nach den Komfort elektrischen Lichts brachte und den Alltag der Menschen in vielerlei Hinsicht erleichterte.

Doch 130 Jahre nach dieser großartigen Neuentwicklung – im Jahre 2009 –, beschloss die Europäische Union, die Glühlampe aufgrund ungenügender Energieeffizienz schrittweise zu verbieten. Nach dem bereits vollzogenen Abschied von der 100-Watt- sowie der 75-Watt-Glühlampe wird nun auch die 60-Watt-Glühlampe ausrangiert.

Am 1. September 2011 hieß es: Ade 60-Watt-Glühlampe!

Am 1. September 2011 trat die 3. Stufe des Glühlampenverbots in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt dürfen keine 60-Watt-Glühlampen mehr hergestellt werden. Lediglich der Abverkauf von Restbeständen ist dann noch erlaubt. Wer also noch eine Weile die 60-Watt-Glühlampe benutzen möchte, muss sich beeilen.

Vielen Verbrauchern fällt der Abschied von der herkömmlichen Glühlampe schwer, hat sie doch viele Vorteile: Sie spendet ein warmes, Gemütlichkeit verbreitendes Licht. Ihre Farbwiedergabe ist brillant. Die Glühlampe hat jedoch einen entscheidenden Nachteil, der nun ihr Los besiegelt hat: Ihr „warmes“ Licht verdankt sie ihrer Eigenschaft als Wärmestrahler. Nur 5 % der verbrauchten Energie wandelt die Glühlampe in Strom um, die übrigen 95 % bleiben ungenutzt. Da sich jedoch die Staaten der Europäischen Union verpflichtet haben, das Energie- und Umweltbewusstsein zu stärken und den CO2-Ausstoß zu verringern, war ein schrittweiser Rückzug aus dem Glühlampenzeitalter unumgänglich.

Ersatz für die Glühlampe

Im Jahr 2012 tritt dann die 4. Stufe des Glühlampenverbots in Kraft: Dann dürfen keine Glühlampen unter 60 Watt mehr hergestellt werden. Ab dem 1. September 2012 müssen alle Leuchtmittel mindestens der Energieeffizienzklasse C entsprechen. Dies erreicht die Glühlampe nicht, weshalb das Verbot erfolgte. Spätestens, wenn der häusliche Glühlampenvorrat aufgebraucht ist, steht der Verbraucher dann vor der Frage, welche Leuchtmittel er in Zukunft für seine Lichtspender verwenden möchte. Energiesparlampen (Kompaktleuchtstofflampen), energiesparende Halogenlampen und LEDs – sie sind die sparsamsten erhältlichen Leuchtmittel – bieten sich hier als adäquater Ersatz an. Für welches Leuchtmittel man sich entscheidet, hängt natürlich von den jeweiligen Leuchten und ihren Einsatzbereichen ab. Mit sparsamen LED-Lampen, die in vielen Ausführungen erhältlich sind, lässt sich die beliebte Glühlampe bereits in manchem Bereich ersetzen.

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Info:
Der langsame Abschied von der Glühlampe ist Beitrag Nr. 625
Author:
admin am 21. September 2011 um 13:33
Category:
News
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