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Leuchten-Blog - Ab in die Welt der Leuchten und allem, was leuchtet

25. Oktober 2012

Licht und Schatten schaffen besondere Blickwinkel

Licht und Schatten begleiten uns tagtäglich. Physikalisch betrachtet entstehen Schatten, wenn Lichtstrahlen einer natürlichen oder einer künstlichen Lichtquelle auf einen lichtundurchlässigen Körper treffen. Die lichtfreie Zone, die hinter diesem Körper entsteht, nennt man Schattenraum. Das Bild, das durch diesen Vorgang z. B. auf eine Wand hinter dem Körper projiziert wird, heißt Schattenbild. Lichtundurchlässige Körper sind alle Gegenstände, aber auch Menschen und Tiere.

Schatteneffekt als Stilmittel

Bei der Produktion von Filmen fürs Fernsehen und Kino, aber auch bei der Inszenierung von Theaterstücken spielt die Verwendung von Schatten eine große Rolle. Schatten können Stimmungen, wie z. B. Angst und Spannung erzeugen, weshalb das Spiel mit dem Schatten ein häufig verwendetes Stilmittel bei Kriminal- und Horrorfilmen ist. (more…)

17. Oktober 2012

Lichtkunst in Perfektion von James Turrell

Der auch hierzulande bekannte Lichtkünstler James Turrell (geb. 1943 in Los Angeles) arbeitet schon seit 1966 als freier Künstler und machte sich nach Beendigung seines Kunststudiums 1973 einen Namen durch seine Lichtinstallationen in der Natur. In Deutschland schuf er 2009/2010 begehbare Lichtinstallationen im Rahmen seines „ Wolfsburg Project“ und wurde damit einem breiten Publikum bekannt. Auf 700 Quadratmetern realisierte Turrell eine beeindruckende Raum-in-Raum-Konstruktion, die sich elf Meter hoch bis unter die verglaste Gebäudedecke des Museums erhebt: ein zweigliedriger Hohlraum vom Typ der Ganzfeld Pieces. Zwei leere Räume – der Viewing Space und der sogenannte Sensing Space – werden mit langsam sich änderndem Farblicht ausgefüllt. Der Besucher, der diese Konstruktion über eine 30 Meter lange Rampe betritt, wird „Opfer“ einer enormen optischen Verunsicherung: Er läuft auf eine nicht existierende Wand zu, greift Halt suchend nach dem Geländer, verliert das Gleichgewicht. Das alles kann Licht bewirken, wenn man es, wie Turrell, künstlerisch einsetzt. (more…)

12. Oktober 2012

Bunt, leuchtend, Tiffany

Tiffany & Co., der New Yorker Luxus-Juwelier aus dem unterhaltsamen Film-Klassiker „Frühstück bei Tiffany“ mit Audrey Hepburn, ist keine Erfindung ideenreicher Drehbuchautoren, sondern existiert in Wirklichkeit. Gegründet wurde Tiffany & Co. von Charles Lewis Tiffany, dessen Sohn Louis Comfort Tiffany schuf später die berühmten Tiffanyleuchten.

Louis Comfort Tiffany: Künstler, Weltenbummler, Unternehmer

Louis Comfort Tiffany (1848-1933) war Landschaftsmaler, auch sonst künstlerisch äußerst begabt und nicht gewillt die Schmuck- und Silberwaren-Firma seines Vaters zu übernehmen. Stattdessen bereiste er schon in jungen Jahren Länder wie Afrika, Italien und Deutschland. In Frankreich faszinierten ihn besonders die prächtigen Fenster der Kirchen. (more…)

3. Oktober 2012

Die Geburtsstunde des Kinos

Eine Tüte Popcorn, ein kühles Getränk, ein klimatisierter Kinosaal mit XXL-Leinwand und ein Film in Dolby Digital. An diese Annehmlichkeiten, die uns heutzutage einen Kinobesuch versüßen, war Ende des 19. Jahrhunderts noch nicht zu denken. Die Anfänge des Kinos waren sehr viel bescheidener. Die erste öffentliche Filmvorführung fand im Dezember 1895 in Paris statt. Die Brüder Louis (1864-1948) und Auguste (1862-1954) Lumière präsentierten mit ihrer Entwicklung, dem Cinématographe, mehrere selbst gedrehte Kurzfilme. Den Cinématographe hatten sie nicht direkt selbst erfunden, sondern weiterentwickelt. Die Vorlage dafür lieferte der Erfinder der Glühlampe Thomas Alva Edison mit dem Kinetoskop. Diesen „Filmbetrachter“ entwickelten die Brüder Lumière derart weiter, dass er nicht nur zur Aufnahme sondern auch zur Wiedergabe von Filmen geeignet war. Durch die Möglichkeit der Projektion konnten die bewegten Bilder einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden – das Kino war geboren. (more…)