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Leuchten-Blog - Ab in die Welt der Leuchten und allem, was leuchtet

30. März 2012

„Earth Hour“ – Licht aus für eine bessere Umwelt

Ein größeres Bewusstsein für Umweltschutz, Energiesparen und die Reduzierung von Treibhausgasen schaffen, das will die Umweltschutzaktion „Earth Hour“ des WWF (World Wide Fund For Nature). Jedes Jahr am letzten Samstag im März gehen weltweit für eine Stunde die Lichter aus. 2010 hatten sich insgesamt 1,3 Milliarden Menschen in 120 Ländern und 4000 Städten an der Aktion beteiligt. Sowohl Privatpersonen als auch Institutionen, Firmen oder ganze Städte können sich an der „Stunde der Erde“ beteiligen und mit dem symbolischen Akt des Lichtausschalten zu mehr Umweltbewusstsein aufrufen. Am auffälligsten sind mit Sicherheit diejenigen Aktionen, bei denen die Beleuchtung großer Gebäude oder berühmter Sehenswürdigkeiten ausgeschaltet wird, so z. B. an der Sydney Harbour Bridge, dem Brandenburger Tor oder auch die Leuchtreklame am Piccadilly Circus in London. (more…)

21. März 2012

Eyecatcher der Nacht: Lichtsäulen

Einfarbig oder bunt erhellen sie die Nacht: Lichtsäulen. Ihr oftmals dynamischer Lichtstrahl reicht bis in den Himmel, weswegen sie auch Himmelsstrahler beziehungsweise Skybeamer genannt werden. Eingesetzt werden sie häufig zur Eventbeleuchtung, um auf Veranstaltungen aufmerksam zu machen. Zum Erscheinungsbild von Diskotheken gehören die von unten nach oben strahlenden Lichtsäulen schon seit Längerem. Doch werden mittlerweile auch Stimmen laut, die der nächtlichen Beleuchtung – trotz ihrer unbestrittenen Attraktivität – nicht nur positive Seiten abgewinnen. (more…)

16. März 2012

Die Bauhäuslerin Marianne Brandt

Das Bauhaus – die legendäre Design- und Kunsthochschule – hat zahlreiche kreative Talente gefördert und hervorgebracht. Zu den Studierenden zählte auch die Chemnitzerin Marianne Brandt (1893-1983). Marianne Brandts Entwürfe gaben wichtige Impulse für das Produktdesign des 20. Jahrhunderts und besitzen Gültigkeit bis in die Gegenwart. 1924 kam sie ans Bauhaus und war dort in der Metallwerkstatt tätig. (more…)

8. März 2012

Unkonventionell und bunt

Intensive, leuchtende Farben, geschwungene Muster, keine geraden Linien – das sind die markantesten Merkmale der Hundertwasser’schen Kunstwerke. Friedrich Stowasser (1928 – 2000), so der bürgerliche Name des österreichischen Künstlers, bevorzugte für seine Gebäude, Gemälde und Tapisserien kräftige Farben und asymmetrische Formen, die keiner Norm folgten und vor allem keine erkennbaren geraden Linien aufwiesen. Schon als Kind malte Hundertwasser viel und gerne; seine Lehrer und Erzieher erkannten früh das Gespür des Jungen für Farben und Formen. Das 1949 in Wien begonnene Kunststudium brach er jedoch bald ab und begab sich auf Reisen. Zeit seines Lebens reiste der Einzelgänger Hundertwasser viel und hatte Wohnsitze in Frankreich, Venedig, Neuseeland und Japan. In Neuseeland fand er auch seine letzte Ruhestätte – er starb am 19. Februar 2000 an Bord der Queen Elizabeth 2 auf der Rückreise von Neuseeland nach Europa an einem Herzversagen. (more…)

2. März 2012

„Anglepoise“ – George Carwardines flexible Arbeitsleuchte

Mehr oder weniger als „Abfallprodukt“ erblickte die sich heute noch größter Beliebtheit erfreuende Schreibtisch- und Arbeitsleuchte „Anglepoise“, auch bekannt unter der Bezeichnung „Luxo L1“ oder „L10“, das Licht der Welt. George Carwardine, ein englischer Ingenieur, entwickelte eigentlich Federn und Radaufhängungen für die Automobilindustrie, als ihm die Idee kam, seine neueste Erfindung, eine Feder, die man in alle Richtung bewegen und die trotzdem in jeder Position verharren konnte, für den Bau einer Arbeitsleuchte zu verwenden. Er ließ sich seine Feder Anfang der 1930er Jahre patentieren und entwickelte daraus die berühmte „Anglepoise“-Leuchte (von „equipoise“ = Gleich-/Gegengewicht), eine frei bewegliche Federzugleuchte, die einfach an Werkbänken oder Schreibtischen zu befestigen war. (more…)