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Leuchten-Blog - Ab in die Welt der Leuchten und allem, was leuchtet

25. Oktober 2012

Licht und Schatten schaffen besondere Blickwinkel

Licht und Schatten begleiten uns tagtäglich. Physikalisch betrachtet entstehen Schatten, wenn Lichtstrahlen einer natürlichen oder einer künstlichen Lichtquelle auf einen lichtundurchlässigen Körper treffen. Die lichtfreie Zone, die hinter diesem Körper entsteht, nennt man Schattenraum. Das Bild, das durch diesen Vorgang z. B. auf eine Wand hinter dem Körper projiziert wird, heißt Schattenbild. Lichtundurchlässige Körper sind alle Gegenstände, aber auch Menschen und Tiere.

Schatteneffekt als Stilmittel

Bei der Produktion von Filmen fürs Fernsehen und Kino, aber auch bei der Inszenierung von Theaterstücken spielt die Verwendung von Schatten eine große Rolle. Schatten können Stimmungen, wie z. B. Angst und Spannung erzeugen, weshalb das Spiel mit dem Schatten ein häufig verwendetes Stilmittel bei Kriminal- und Horrorfilmen ist. (more…)

13. Juli 2012

Von Laternenfischen und Leuchtkäfern

Der Effekt der Biolumineszenz, d. h. des von Lebewesen erzeugten Lichts (griech. biós „Leben“, lat. lumen „Licht“), ist in der Flora und Fauna weiter verbreitet, als man zunächst vermuten würde. Nicht nur die allseits bekannten Glühwürmchen, auch als Johanniskäfer oder Johanniswürmchen bekannt, da sie meist in der Zeit um den 24. Juni, den Johannistag, vermehrt ausschwärmen, können die Leuchtzellen an ihrem hinteren Bauchende zum Leuchten bringen, auch Pilze, Quallen, Fische und Korallen bedienen sich der Biolumineszenz, um beispielsweise Beute anzulocken, sich zu tarnen oder ihre Bereitschaft zur Paarung zu signalisieren. Bekannte Vertreter ihrer Art sind z. B. die Kronenqualle, der Anglerfisch, der Laternenfisch und der Hallimasch (Pilz). (more…)

14. Juni 2012

Leuchtende Wolken?

Es gibt Wolken, die leuchten? Was zunächst unglaublich klingt, ist ein Phänomen, was im englischsprachigen Raum als „Noctilucent Clouds“ (NLC) bezeichnet wird. Erstmals wurden NLC anno 1885 beobachtet – zwei Jahre nach dem Ausbruch des Vulkans Krakatau in Indonesien. Bei diesem wurden offenbar größere Mengen an Asche in höher liegende Schichten der Atmosphäre befördert. Nachtleuchtende Wolken bilden sich nämlich in der Höhe von etwa 80 Kilometern. Auch in den Jahren nach der Vulkanaktivität waren sie zu sehen, weshalb nicht unbedingt ein Zusammenhang zwischen der Vulkanasche und den nachtleuchtenden Wolken bestehen muss. (more…)

9. Mai 2012

Einsteins Vermächtnis

Ob Unterhaltungselektronik, Telekommunikation, Medizin, Industrie oder Messtechnik – aus keinem dieser Bereiche ist der Laser heutzutage mehr wegzudenken. Der kleinste ist dünner als ein menschliches Haar, und mit dem leistungsstärksten kann man ganze Hallen ausfüllen. Das Laserlicht ist besonders gebündeltes, monochromatisches Licht, mit dem man härteste Metalle schneiden, Fehlsichtigkeit korrigieren oder Daten übertragen kann. Bereits 1917 legte Albert Einstein mit seiner Forschung zur Bündelung und Vervielfältigung von Licht die Grundlagen für die Entdeckung des Lasers im Jahre 1960. 1964 wurden der Amerikaner Charles Townes und die beiden Russen Aleksandr Prochorow und Nikolaj Bassow dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. Unbeachtet blieb zunächst der amerikanische Ingenieur Theodore Maiman, der seine Forschungsergebnisse zum Laserlicht in einem Artikel präsentierte, der am 6. August 1960 in der Fachzeitschrift „Nature“ erschien. Die eher kleine Notiz und Maimans Verdienst bei der Erfindung des Lasers wurden bei der Nobelpreis-Nominierung übersehen. Erst Jahre später erhielt er die verdiente Anerkennung und wurde mehrfach geehrt. (more…)

4. Mai 2012

Grandiose Kunstlichtbilder

Malen ohne Stift und Papier, wie soll das gehen? Beim so genannten Lightpainting ist die Nacht die Leinwand und die Taschenlampe der Pinsel. Verewigt werden die Kunstwerke durch die fotografische Technik der Langzeitbelichtung. In der Nacht, in abgedunkelten Räumen, aber zuweilen auch am Tag, entstehen dabei grandiose Kunstlichtbilder.

Nächtliche Fotoshootings

Beim Lightpainting beziehungsweise Lightwriting kommt es sehr auf Präzision an. Diese ist wichtig, weil eventuelle Fehler später nicht mehr korrigiert werden können. Die entstandenen Werke sind keine Zufallsprodukte – auch wenn sie vielleicht diesen Anschein erwecken. Dank der digitalen Technik können die Vorgänge, falls etwas schief gegangen sein sollte, aber sofort noch einmal wiederholt werden. (more…)

20. April 2012

Licht und Lebensmittel

Lebensmittel müssen, damit sie haltbar bleiben, sachgerecht transportiert und gelagert werden. Aber was heißt in diesem Fall sachgerecht? Und wie stark ist der Einfluss von Licht auf die Haltbarkeit von Lebensmitteln?

Enzyme, Licht und Sauerstoff verändern Lebensmittel

Insbesondere für frische und leicht verderbliche Lebensmittel, wie z. B. Obst und Gemüse, Fisch und Fleisch, gibt es strenge Vorschriften für Transport und Lagerung. Es gilt, diese Waren kühl, sauerstoff- und lichtundurchlässig zu lagern. Durch die Lagerung bei geringen Temperaturen lässt sich die stoffeigene Enzymaktivität beeinflussen und das Keimwachstum verlangsamen bzw. ab einer Temperatur von -10° C sogar ganz verhindern. Durch den Einfluss von Licht können sich Farbe und Geschmack sowie die Nährstoffzusammensetzung ändern. Aber nicht jedes Licht ist schädlich für Lebensmittel. Es kommt auf die Wellenlänge des Lichts an. (more…)

4. April 2012

Gebündeltes Licht: Laser

Bewegungsmelder und Scanner-Kassen beim Einkauf, CD- und DVD-Player oder Digitalkameras haben alle eine Gemeinsamkeit: sie arbeiten, weil ein in sie integrierter Sensor Licht empfängt und in Strom umwandelt. Doch ohne Albert Einstein (1879-1955) und seine Erkenntnisse über den Laser gäbe es diese nützlichen Gegenstände des alltäglichen Lebens heute vermutlich nicht. (more…)

17. Februar 2012

Weiße Winterpracht: Schneeflocke

Sie fallen mit vier km/h vom Himmel, sind eine Form gefrorenen Wassers und bestehen immer aus sechs Seiten und sechs Spitzen: Schneeflocken. Das Erstaunliche an diesen winterlichen Wunderwerken, von denen jeden Winter Abermillionen auf die Erde niedergehen, ist, dass keine Schneeflocke der anderen gleicht. Eine Schneeflocke ist ein Konstrukt aus Eiskristallen, die in den Wolken bei einer Temperatur von minus 17 bis minus zwölf Grad entstehen. Wassertropfen lagern sich dabei an Staubkörnern oder anderen Molekülen an und kristallisieren. Durch den Wasserdampf in der Atmosphäre werden die Eiskristalle größer und verbinden sich. Es entstehen einzigartige Formen, die je nach Temperatur größer, kleiner, plättchenförmig, sternförmig oder auch säulenartig sein können. (more…)

23. Januar 2012

Sterne – wie ein Licht in dunkler Nacht

In den Augen vieler Menschen ist nichts so romantisch wie ein Blick zu zweit in den nachtklaren Himmel, an dem unzählige Sterne leuchten. 2.000 bis 6.000 große und kleine Sterne funkeln am Nachthimmel und sind für uns sichtbar.

Die Beschaffenheit der Sterne

Das geheimnisvolle Funkeln der Sterne gibt uns Rätsel auf und macht neugierig: Aus was bestehen Sterne und warum funkeln und glitzern sie? (more…)

8. November 2011

Bio-Sauna: Entspannung mit Licht- und Klangtherapie

Dass regelmäßiges Saunieren nicht nur entspannend, sondern auch gesundheitsfördernd ist, ist allgemein bekannt. Für Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen oder einer Kreislaufschwäche ist jedoch ein Saunagang in einer klassischen finnischen Sauna nicht zu empfehlen. Temperaturen von bis zu 100 Grad Celsius und die hohe Luftfeuchtigkeit während der Aufgüsse sind sehr belastend für Herz und Kreislauf. Seit einigen Jahren jedoch ist die sogenannte Bio-Sauna auch hierzulande auf dem Vormarsch. Mit gemäßigten Temperaturen von 40 bis maximal 60 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von durchschnittlich 50 % ist das Sanarium oder Danarium, wie die Bio-Sauna auch genannt wird, besonders kreislaufschonend und somit auch für empfindlichere Menschen geeignet. Abgesehen davon, dass es in einer Bio-Sauna keine Aufgüsse gibt und man aufgrund der niedrigeren Temperaturen länger verweilen kann, unterscheidet sie sich in der Anwendung nicht von der klassischen Sauna. (more…)